Made in Germany
Seit ein paar Wochen schreibt Jochen von Moto1203 eine Motorradkolumne bei Spiegel Online.
Gestern ging der Artikel “Weiß-blaue Bikes und rote Kopisten” online, in dem Jochen über die Teilproduktion von BWM Motorrädern in China und die daraus resultierenden Probleme schreibt.
BMW Fahrer könnenn, laut Jochen, bald nicht mehr auf Motorräder aus Asien schimpfen, weil sie selber ein halbes Asien Bike fahren (momentan nur die XCountry). Ausserdem hinterfragt Jochen, wie die Arbeitsbedingungen in China mit dem Sustainable Value Report von BMW zusammenpassen.
Mir persönlich ist das ja egal, wo mein Motorrad produziert wird. Meine MZ Baghira ist von Hause aus ein Multikulti Projekt: Der Motor stammt aus Japan (Yamaha), Vorderradgabel (Marzocchi), Plastikteile (Acerbis) und die Bremsen (Grimmeca) aus Italien, das Federbein aus Holland bzw. Österreich (White Power Suspension) und das meiste andere wahrscheinlich aus Deutschland (MZ).
Bin mal gespannt, wie sich die Situation entwickelt und ob das Teilproduzieren in China auf die Verkaufszahlen und das Image von BMW einen Einfluss hat. In der Automobilindustrie hat das Produzieren in Asien ja schon lange Tradition und zumindest bei VW nicht viel am Image gekratzt.




